Aus dem Buch: „Sekten“-Jagd von Dr. theol. Felix Flückiger, protestantischer Pfarrer im Ruhestand, ehemals Präsident des Evangelisch-Theologischen Pfarrvereins des Kantons Bern und Vorstandsmitglied der Aktion „Kirche wohin?“, der sich ein Leben lang mit Philosophie und Religion auseinandergesetzt hat. ISBN 3-9521711-0-7

 

Die in der Zürcher Schulpolitik einflussreiche Gestalt-Pädagogik, beziehungsweise die dieser zugrundeliegende Gestalt-Therapie, ist diejenige Psycho-Gruppe, welche das Konzept von Wilhelm Reichs „sexueller Revolution“ mit auffallend starker Konsequenz weiterverfolgt. Bevor wir dieser Richtung ein besonderes Kapitel widmen, müssen wir noch eine andere „Quelle“ der modernen Verzichtsunfähigkeit vor allem im sexuellen Bereich erwähnen. Es ist dies die 1968er Studentenrevolte, insbesondere der durch seine Schriften von den Führern der 68er Protestgeneration hochgeschätzte und äusserst wirksame Sozialphilosoph Herbert Marcuse. Auch diesem ging es um die Revolution, und auch er räumte der Sexualkontrolle beziehungsweise dem ungehemmten Ausleben der Libido einen prominenten Platz in seiner Revolutionstheorie ein. Marcuse erwartete die neue Revolution der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft nicht von der Arbeiterschaft wie anfänglich Reich, der hier noch konventionelle kommunistisch dachte. Marcuses Auffassung zufolge ist die Arbeiterschaft heute nicht mehr ein „revolutionäres Potential“, weil die Arbeiter nicht bereit seien, ihre sozialen Errungenschaften für das Risiko einer politischen Umwälzung aufs Spiel zu setzen. Marcuse setzte seine Hoffnung, auf die Jugend, und zwar auf die intellektuelle Jugend. Seine Studentinnen und Studenten, die ihn an der Universität von Berkeley (Kalifornien) umschwärmten, gehörten zur Jeunesse dorée des amerikanischen Kapitalismus. Seine berühmten Vorträge und Diskussionen in Berlin 1967 hielt er vor Studenten und gesellschaftskritischen Intellektuellen. Wie für Reich richtet sich die Stosskraft der Revolution auch für Marcuse gegen die bürgerlich-kapitalistische Industriegesellschaft und gegen die bestehende Moral, insbesondere Sexualmoral. Marcuse ist die Gestalt, die das Denken der Führer der 68er Bewegung, gerade auch im deutschen Sprachraum, wohl am nachhaltigsten beeinflusst hat.

Die Studenten- und Jugendrevolte, die im Jahr 1968 in Deutschland, Frankreich und Italien ausbrach, war im Ansatz eine Protestbewegung gegen die bürgerliche Gesellschaft, und zwar sowohl gegen das System der hierarchisch aufgebauten Staatsmacht, wie auch gegen die zweckorientierte, das heisst auf Gewinnmaximierung orientierte Wirtschaft. In dieser negativen Zielsetzung war man sich einig. Aber in der positiven Zielsetzung, das heisst in dem, was man erreichen wollte (und was man oft als Wunsch oder Wünsche vortrug, um den Unterschied zum rational-technischen Denken deutlich zu machen), gingen die Vorstellungen weit auseinander. Es gab anarchistische Kreise, reform-marxistische, ökologische, feministische Gruppierungen, es gab alternative Projekte für therapeutische Selbsthilfegruppen, Einkaufsgemeinschaften, Eltern-Kind-Gruppen etc.

Die Neue Linke, das heisst die Bewegung, die aus dieser Studenten- und Jugendrevolte hervorging, war nie geschlossen genug, um eine eigene politische Partei zu bilden, aber sie war wegen ihrer antibürgerlichen Haltung doch eindeutig eine politisch linksorientierte Bewegung. Diese war aber von den Universitäten ausgegangen, ihre Vertreter waren vorwiegend jugendliche Intelektuelle sowohl bürgerlicher Herkunft wie auch aus sozialistisch-marxistischen Kreisen herstammend. Nicht beteiligt war hingegen die Arbeiterschaft. Die 68er Rebellen fühlten sich als eine Elite, sie dachten eher wie der Engländer Aldous Huxley, der erwartete, dass die Welt in absehbarer Zukunft von einer kleinen Elite von Intellektuellen regiert werde, während das Volk, manipuliert und unter Drogeneinfluss, es als Wohltat empfinde, wenn es verwaltet werde, ohne mitreden zu müssen.

 

Die Frankfurter Schule

Die Neue Linke war durch zwei geistige Entwicklungen oder Strömungen vorbereitet worden, die sie beeinflussten. Die eine ging aus von der Frankfurter Schule für Sozialforschung, deren Leiter Max Horkheimer war, zweifellos einer der bedeutendsten Analytiker der gesellschaftlichen Entwicklung seiner Zeit. Horkheimer war kein Positivist, der bloss das Tatsächliche, real Feststellbare für das allein Wahre nimmt und beschreibt. Er fragt, ob das real Bestehende auch das Richtige ist. Die fortgeschrittene Industriegesellschaft ist ihm zufolge eine von der „instrumentalen Vernunft“ geplante Welt. Nicht die Natur hat sie hervorgebracht, sondern die technische Planung, und in diese Planung ist auch der Mensch einbezogen: als Arbeitskraft, Techniker, Vorgesetzter. Der Mensch ist abhängig vom System mit seinen Arbeits- und Produktionsbedingungen, aber er ist auch abhängig vom Staat, von der Politik, die nicht nur dieses System schützt, sondern analog der Entwicklung der Wirtschaft ihre Mach dazu benützt, um durch Gesetz und Verordnung die totale Vergesellschaftung der Menschen zu bewirken. Er sah einen neuen Totalitarismus kommen, der nicht auf Gewalt und Willkür beruht, sondern auf Verwaltung und Abhängigkeit vom Wirtschaftssystem. Dieses ist rein rational auf Nutzen und Profit eingestellt und setzt wegen des Gewinns stetes Wachstum voraus. Die Wirtschaft kann nicht Rücksicht auf die Natur nehmen, sie verbraucht rücksichtslos die nicht wieder erzeugbaren Ressourcen wie das Erdöl, und sie erzeugt in immer grösseren Mengen Schadstoffe. Horkheimer war zunehmend von Pessimismus im Blick auf die Entwicklung der Industriegesellschaft erfüllt. Professor Walter Rüegg, ehemals Rektor der Universität Frankfurt in der unruhigen Zeit der 68er Studentenrevolte, zitiert in einem Nachruf auf den 1973 verstorbenen Max Horkheimer dessen Sicht der Gegenwart mit folgenden Worten:

Die Vorstellungen eines Rousseau und Marx waren Utopien, die im Negativen ihre Kraft zeigten, in ihren positiven Vorstellungen jedoch in die Irre gingen. Die bürgerliche Revolution war wohl die letzte, die zu einem höheren Zustand führte. Danach kann es nicht mehr ein Reich der Freiheit, sondern nur noch eine Herrschaft der Technik und des Totalitarismus, des Untergangs aller bisherigen Werte geben. Wir leben also in einer Endzeit und nicht am Ende der Vorgeschichte zur eigentlichen Geschichte der Menschheit im Sinne von Marx.“[i] Horkheimer spricht dasselbe in einer späten Schrift so aus: „Ich glaube, dass die Menschen dann in dieser verwaltete Welt ihre Kräfte nicht werden frei entfalten können, sondern sie werden sich an rationalistische Regeln anpassen, und sie werden diesen Regeln schliesslich instinktiv gehorchen. Die Menschen dieser zukünftigen Welt werden automatisch handeln. Bei rotem Licht stehen, bei Grün marschieren. Sie werden den Zeichen gehorchen. Dien Individualität wird eine immer geringere Rolle spielen.“ Horkheimer meinte damals schon sagen zu können, „dass die immanente Logik der gegenwärtigen historischen Entwicklung, soweit sie durch Katastrophen nicht unterbrochen wird, auf eine Aufhebung des freien Willens hinweist.[ii]

 

Der kritische und der politisierte neufreudianische Ansatz wurden vor allem in der Theorie Herber Marcuses vereinigt, desjenigen Sozialphilosophen, den einige für den „Vater der antiautoritären Bewegung“ halten. In seinem Buch Der eindimensionale Mensch entwickelt Marcuse zunächst, was schon Horkheimer erkannt hat: Die Entwicklung der fortgeschrittenen Industriegesellschaft tendiert zu einem Totalitarismus, der nicht terroristisch ist, sonder auf einem Konformismus des Denkens und Handelns gründet. „Eine komfortable, reibungslos funktionierende, demokratische Unfreiheit herrscht in der fortgeschrittenen, industriellen Zivilisation, ein Zeichen des technischen Fortschritts. In der Tat, was könnte rationaler sein als die Unterdrückung der Individualität bei der Mechanisierung gesellschaftlich notwendiger, aber mühevoller Veranstaltungen; die Konzentration individueller Unternehmen zu wirksameren, produktiveren Verbänden; die Regulierung der freien Konkurrenz zwischen verschiedenen gut ausgestatteten ökonomischen Subjekten; die Beschneidung von Prärogativen und nationalen Hoheitsrechten, welche die internationale Organisation der Ressourcen behindern. Dass diese technische Ordnung eine politische und geistige Gleichschaltung mit sich bringt, mag eine bedauerliche und doch vielversprechende Entwicklung sein.“[iii] „Infolge der Art, wie sie ihre technische Basis organisiert hat, tendiert die gegenwärtige Industriegesellschaft zum Totalitären. Denn „totalitär“ ist nicht nur eine terroristische politische Gleichschaltung der Gesellschaft, sondern auch eine nichtterroristische ökonomisch-technische Gleichschaltung, die sich in der Manipulation von Bedürfnissen durch althergebrachte Interessen gelten macht. Sie beugt so dem Aufkommen einer wirksamen Opposition gegen das Ganze vor. Nicht nur eine besondere Regierungsform oder Parteiherrschaft bewirkt Totalitarismus, sondern auch ein besonderes Produktions- und Verteilungssystem, das sich mit einem „Pluralismus“ von Parteien, Zeitungen, „ausgleichenden Mächten“, etc. durchaus verträgt.“[iv] Der Totalitarismus, beruhend auf ökonomisch-technischer Gleichschaltung, verträgt sich also nach Marcuse durchaus mit einer Vielfalt von Ländern und Unternehmen, wenn die Menschen in diesen Ländern und Unternehmen gleich denken und handeln.

Herbert Marcuse sah also, wie vor ihm Max Horkheimer, im System des forgeschrittenen Industristaates eine vom ökonomisch-technischen System der Gesellschaft ausgehende Gleichschaltung des Denkens, der Lebensweise, der Arbeits- und Konsumgewohnheiten, die sich immer mehr durchsetzt und alle nationalen und kulturellen Traditionen ganz oder teilweise verdrängen wird. Marcuse akzeptierte aber auch die von Sigmund Freud beziehungsweise Wilhelm Reich herkommende „sexuelle Revolution“, allerdings nicht unverändert. Er hielt die rein genitale Sexualität für abwegig, durch Zivilisation und Erziehung erzwungen. In Wahrheit sei der Eros, das erotische Gefühl, das sich im ganzen Körper als erotische Lust, Spiel, Lebensfreude äussere, die ursprüngliche, biologische Regung der Triebnatur.

 

Die Neue Linke formiert sich auch in Deutschland

Dass die Neue Linke nicht die Macht zu einer wirklichen Revolution hatte, sahen auch ihre Repräsentanten ein. Nach der Erschiessung des Berliner Studenten Benno Ohnesorg durch einen Polizisten anlässlich einer zum Krawall ausartenden Demonstration vom Frühjahr 1968 stellte man sich nacheinem berühmt gewordenen Begriff von SDS-Studentenführer Rudi Dutschke ohnehin auf den „Langen Marsch durch die Institutionen“ ein, das heisst, auf die Besetzung einflussreicher Stellen, im Schulwesen, in der Politik und in den Massenmedien. Nicht Gewalt, sondern Systemveränderung durch Veränderung des Bewusstseins war das Ziel. Aber man darf nicht übersehen, dass diese Veränderung nur ein taktisches Mittel im Kampf war, der das bestehende System vernichten wollte. Auf die Frage: „Ist also der Prozess der Befreiung in den Metropolen, als Prozess und Kampf der organisierten Verweigerung gegen das System, von dieser spezifischen revolutionären Verdinglichung frei? Kann er ohne Hass sein? Muss er ohne Hass sein?“ antwortet selbst ein Herbert Marcuse: „Eine ernsthaft furchtbare Frage. Einerseits, glaube ich, muss man sagen, dass der Hass gegen Ausbeutung und Unterdrückung selbst ein humanes und humanistisches Element ist. Andererseits besteht gar kein Zweifel, dass im Verlauf revolutionärer Bewegung Hass entsteht, ohne den Revolution überhaupt nicht möglich ist, ohne den keine Befreiung möglich ist. Nichts ist entsetzlicher als die Liebespredigt: „Hasse nicht deinen Gegner“ in einer Welt, in der Hass durchaus institutionalisiert ist. Im Verlauf der revolutionären Bewegung kann natürlich dieser Hass umschlagen in Grausamkeit, Brutalität und Terror. Die Grenze zwischen den beiden ist entsetzlicherweise ausserordentlich flüssig.“[v] Was ihn selber anbetrifft, so beteuert er, dass er daran arbeitete, diesen Umschlag, „soweit es überhaupt möglich ist“, zu verhindern. Diese Verschwommenheit der 68er Theorie in der Frage der Gewalt sollte höchst dramatische Folgen haben. Im Unterschied zum „totalitären“ Sektenkonstrukt zeigen sich hier wirklich totalitäre Züge.

 

Professor Walter Rüeggs Analyse der Studentenbewegung

In einem 1968 formulierten Programm zur Verwirklichung der „konkreten Utopie“ wurden von den Strategen der Neuen Linken vier Prinzipen des Vorgehens festgelegt:

  • Die Denunzierung des Manipulationscharakters der repressiven Toleranz, also die kulturkritische Denunzierung aller in der Konsumgesellschaft zur Dämpfung des revolutionären Potentials vorhandenen kulturellen und gesellschaftlichen Leistungen;
  • die Überwindung der gesetzten hierarchischen Gliederung der Gesellschaft, Kampfgegen jede Form der Autorität, Verwirklichung der Chancengleichheit aller gesellschaftlichen Gruppen;
  • die Überwindung des Leistungsprinzips;
  • die Autonomisierung des Individuums; die Freisetzung der schöpferischen Kräfte des Menschen

 

Professor Walter Rüegg, während der studentischen Unruhen der sechziger Jahre Dekan und Rektor an der Universität Frankfurt a. M., hat sich in einem Vortrag im Januar 1978 zu diesen vier Prinzipien und zur „konkreten Utopie“ der Neuen Linken aus der Sicht eines Mannes geäussert, der die 68er Revolte direkt und in vorderster Front miterlebt hat.[vi] Der Autor beschäftigt sich in diesem Vortragmit dem „Langen Marsch“ der Neuen Linken durch die Institutionen des bürgerlichen Staates. Mit diesem von Dutschke geprägten Ausdruck in Anlehnung an Maos legendären „Langen Marsch“ im chinesischen Bürgerkrieg bezeichneten die Neolinken ihre Taktik, die Institutionen der bürgerlichen Demokratie mit ihren Gesinnungsgenossen zu besetzen und im Sinne von Trotzkis permanenter Revolution für die Ziele der Kulturrevolution auszunützen. Die neolinken Strategen konzentrieren ihre Anstrengungen in der Folge vor allem auf die Bildungspolitik, also auf die Schulen. Insbesondere die Rahmenrichtlinien für die Volksschule der Länder Hessen und Nordrhein-Westfahlen waren zu Beginn der 70er Jahre stark vom Gedankengut der 68er geprägt, die sich als Fachexperten in den Bildungsinstitutionen breitmachten. Auch die deutsche Gesamtschule ist stark von dieser Strategie und den ihr zugrundeliegenden Ideologien geprägt. Wegen des grundsätzlichen Charakters von Rüeggs Ausführungen seien aus dem genannten Referat, in dem Rüegg sich kritisch mit den dargelegten viert Programmpunkten der kulturellen Attacke der Neuen Linken auf das bürgerlich-demokratische Denken beschäftigt, auszugsweise zentrale Teile zitiert:

„In ihrem unmittelbaren Ziel der Mobilisierung der Arbeitermassen zur Einleitung des systemverändernden Prozesses ist die Revolution gescheitert. Deshalb wurde der Marsch durch die Institutionen und die Systemveränderung der Institutionen durch Bewusstseinsveränderung der Institutionsträger von der Vorschulerziehung an bis in die Institutionen der Religion, des Rechts, der Politik, der Kultur systematisch in Angriff genommen. Eine Schlüsselstellung kommt dabei dem Schulwesen zu, als dem Verteilungsmechanismus von Sozialchancen und zugleich einer der wesentlichen Instanzen für die sogenannte sekundäre Sozialisierung, das heisst für den Erwerb und die Einübung derjenigen Einstellungen und Verhaltensweisen, die über die unmittelbaren sozialen Interaktionen im kleinen Kreis hinausgehen. So hat es die Neue Linke in den deutschen Universitäten mit Erfolg darauf angelegt, die Lehrfächer umzufunktionieren, um Lehrer auszubilden, welche die vier genannten kategorischen Prinzipien zu verwirklichen imstande sind.

Welches sind nun die Wirkungen dieser vier kategorischen Prinzipien der Neuen Linken auf die Lehrpläne einer Schulstufe, in der die entscheidenden sozialen Verhaltensweisen ausgeprägt werden?

Die lässt sich an den Rahmenrichtlinien Hessen und Nordrhein-Westfalen ablesen:

Programmpunkt 1: Denunzierung des Manipulationscharakters der „repressiven Toleranz“

Die kulturkrische Denunzierung aller zur Dämpfung des revolutionären Potentials vorhandenen kulturellen und gesellschaftlichen Leistungen wirkt sich zunächst in der völligen Destruktion der Geschichte aus. Geschichte dient der Neuen Linken einzig zur Illustration des ideologischen und utopischen Charakters gesellschaftlicher Erscheinungen; ideologisch, wenn sie der sogenannten Verschleierung der realen Machtverhältnisse dienten, utopisch, wenn sie den Prozess der Selbst- und Mitbestimmung des Menschen fördern. Geschichte wird zur Magd einer Herrin, welche die falschen Werte und Bedürfnisse entlarvt und bekämpft, die wahren Werte verwirklichen helfen will. Was falsche und was wahre Werte sind, wird weder philosophisch noch historisch untersucht, sondern steht fest; in der eschatologischen, gleichsam heilsgeschichtlichen Perspektive eines utopischen Gesellschaftsmodells, in der die Autonomie und Freiheit des Menschen in einer klassenlosen Gesellschaft sich selbst verwirklicht, wird die bisherige Gesellschaft und ihre Kultur als falsch, ja böse verurteilt.

Fragen sind deshalb nur innerhalb des feststehenden utopischen Heilszieles erlaubt. So soll der Schüler, um einige der Lernziele aus dem Sozionesisch ins Deutsche zu übersetzen, lernen, dass alle moralischen und kulturellen Normen willkürlich, vom Klasseninteresse bestimmt, gesellschaftlich bedingt sind und die zur Verwirklichung der konkreten Utopie notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen behindern. Bereits beim zehnjährigen muss die Erziehung zum Relativismus, ja Zynismus gegenüber allen Werten, idealen, Normen beginnen. Man könne nicht die „Erziehung zur Kritikfähigkeit hinausschieben, bis die Schüler die nötige Reife dazu haben und sie währenddessen zum Jasagen erziehen“. Entsprechend diesen Lernzielen in der Schule wird auch in den kulturellen Informationsträgen, Kunst, Theater, Film, Fernsehen, Radio, Kultur als Entlarvung gesellschaftlicher Repressionsmechanismen betrieben. Freilich hat sich damit eine immer stärker werdende Kluft zwischen dem neulinken Kulturestablishment und der arbeitenden Bevölkerung, deren Interesse sie vorgeblich wahrnehmen, aufgetan. Das revolutionäre Theater wird nicht von Arbeitern, sondern von Intellektuellen besucht. Anderseits wird die Denunzierung des heutigen Kulturkonsums durch neulinke Kulturkritik selbst zum Kulturprodukt. Bereits Adorno hatte bei seinen Spaziergängen ein Bandgerät bei sich, um jedes Wort, das aus seinem Munde fiel, literarisch und kommerziell verwerten zu können, und auch unsere Kulturkritiker in Radio und Fernsehen machen gute Geschäfte mit ihrer Denunzierung der Kultur als Konsumware.

Programmpunkt 2: Überwindung der Hierarchie

Das zweite Prinzip, der Kampf gegen die Autorität, gegen die hierarchischen Strukturen und gegen den Klassencharakter der Gesellschaft steht im Mittelpunkt der neulinken Bemühungen in Schule und Betrieb. Schon von der ersten Klasse, ja möglichst vom Kindergarten an soll das Kind lernen, seine bisherigen Autoritäten, Eltern und andere Vorbilder, sowie Ideale zu kritisieren, sich von ihnen zu emanzipieren. Ziel der emanzipatorischen Erziehung ist es, die sozialen Beziehungen, die eigene Identität des Kindes zu überprüfen und neu zu strukturieren. Die zerstörten Bindungen zur Familie sollen gruppendynamisch in Schülergruppen auf dem Prinzip der Gelichberechtigung wieder hergestellt und bereits im dritten Schuljahr Experimente in Grossfamilien und Wohngemeinschaften diskutiert werden. Es bleibt aber nicht bei solchen Diskussionen und Kritiken von Autoritätspersonen. ES werden auch Anleitungen zu aktivem Widerstand, Möglichkeiten des Ungehorsams gegenüber Eltern, Lehrern, Lehrmeistern entwickelt. Die Politpornographie einiger von neulinken Lektoren aufgeklärter Verlage bietet zahlreiche Beispiele von Schul- und Lehrlingshandbüchern, in denen Jugendlichen Betrug, Lüge, Hinterlist, Gewalttätigkeit mit praktischen Beispielen und Anleitungen beigebracht werden soll. (…) Bei solcher Tendenz erhält die – meist von Laien angewendete – gruppendynamische Methode eine besonders verhängnisvolle Nebenwirkung: Nicht nur wird dadurch das Individuelle eingeebnet, die Fähigkeit zur Selbstverwirklichung zugunsten der Anpassung an die Gruppe vernachlässigt: Die Abhängigkeit von der Gruppengunst ist bei einer sozialen Diskriminierung je nach Klassenzugehörigkeit doppelt gravierend, weil ja gleichzeitig die Bindung an das Elternhaus systematisch untergraben wird. Die Folgen lassen sich bereits in zwei Richtungen feststellen: Einmal in einer verstärkten Verunsicherung und Neurotisierung der Kinder, die, jeglicher Identitätsmuster beraubt, keine eigene Identität zu erlangen vermögen. Die zweite Folge ist eine neue Dogmatisierung, ja Autoritätshörigkeit der Jugendlichen deren sich gerade die neulinken Erzieher bedienen: „Nicht an den Bedürfnissen der Kinder ansetzen“, heisst es in einer Schrift aus dem „Berliner Schülerladen“, sondern an ihren autoritären Bedürfnissen uns als knallharte Autoritäten aufbauen, dann indoktrinieren, so dass die Vermittlung der Inhalte durch Indoktrination sichergestellt ist. …

Programmpunkt 3: Überwindung des Leistungsprinzips

Das dritte Prinzip der konkreten Utopie die Überwindung des Leistungsprinzips, wirkt sich in einer völligen Verzeichnung und Verfälschung der Arbeitswelt aus. „In zahlreichen neuen Schulbüchern wird die Arbeit als langweilige, ekelhafte Tätigkeit und zugleich als Mittel der Ausbeutung und Überforderung durch die herrschenden Klassen dargestellt“ (Schoeck). An entsprechenden Lesestücken in Lehrbüchern der dritten bis fünften Schulklasse soll der Lehrer, wie der Lehrerband ausführt, Diskussionen anschliessen, welche den Schülern die vulgärmarxistischen Doktrinen beibringen sollen. Beliebt sind in solchen Lesebüchern Stücke, welche Fleissbandarbeit, vor allem solche mit Frauen zeigen, obwohl 1972 in der Bundesrepublik nur noch etwa 13% aller Arbeiterinnen und 3% aller Arbeiter Fliessbandarbeit leisteten.

Programmpunkt 4: Autonomisierung des Individuums

Diese Verunsicherung (der Studierenden) wird unter dem vierten Prinzip, der Autonomisierung des Individuums und Freisetzung der schöpferischen Werte in einer geradezu perversen Weise auf die Spitze getrieben durch die Zerstörung des Schamgefühls in der Sexualkunde und im Literaturunterricht.

Das menschlich grundlegende Spannungsverhältnis von Geheimnis und Vertrauen wird systematisch zerstört, wenn Jungen und Mädchen gezwungen werden, sich gemeinsam der Scham im sexuellen Bereich zu entledigen. Einer der Führer der Studentenrevolte, Günter Amendt, hat bereits 1970 in seinem Buch „Sexfront“ die praktischen Schlussfolgerungen aus der politischen Bedeutung der Sexualaufklärung gezogen und mit einer teil pornographischen Aufklärung zugleich die Zerstörung der Familie und der herrschenden Moral, wie zum Beispiel des Inzesttabus zwischen Vater und Tochter propagiert. Die Neue Linke hat dabei Theorien des marxistischen Psychoanalytikers der zwanziger Jahre, Wilhelm Reich,  übernommen, welcher die Befreiung der Sexualität als ein politisches Mittel zur Realisierung einer kommunistischen Idealgesellschaft durch Zerstörung von Ehe, Familie, Kirche und bürgerlicher Schule entwickelt. Der wegen seiner Unterstützung von Ulrike Meinhof bekannt gewordene Hannoveraner Psychologie-Professor Peter Brückner bezeichnet mit unübertreffbaren Zynismus als einen der grossen Vorteile früher sexueller Aufklärung, dass die Frustrationen, die daraus erfolgen müssen, revolutionäre Ansprüche motivieren, auf jeden Fall solche junge Menschen mobilisierbar machen.

Auch hier zeigt sich also, dass die Autonomisierung des Kindes nicht grössere Selbstbestimmung, sondern bessere Manipulierbarkeit durch neulinke Revolutionäre bewirken soll und, wie die letzten Jahre zeigen, auch bewirkt. (…)

In diesen Zusammenhang gehört auch die Verharmlosung des Drogenkonsums. In meiner Flugblattsammlung aus der Frankfurter Zeit findet sich ein solches vom Juni 1969, in dem neben dem mit Sichel und Joint geschnittenen Signet und dem Spruch „Ost und West an einem Joint“ zum Haschisch-Rauchen animiert wird mit der Begründung: „Glaubt nicht dem Ammenmärchen der bürgerlichen Presse.“

Neben diesen Formen der Emanzipation von kulturell überlieferten Verhaltensnormen ist last but not least die systematische Zerstörung der sprachlichen, rechtlichen und religiösen Normen zu erwähnen. Sprache, Recht und Religion werden als Ausdruck bestimmter Klassenlagen denunziert. An die Stelle der literarisch genormten Hochsprache tritt die Umgangssprach in ihren niedrigsten Formen der Fäkalsprache.“

 

Soweit die auszugsweise Wiedergabe des Vortrages von Professor Walter Rüegg über die Neue Linke beziehungsweise über deren Zielsetzung: Die konkrete, das heisst zu verwirklichende Utopie. Der Vortrag stammt aus dem Jahr 1978, nicht aus den Anfängen der Neuen Linken und nicht aus unserer gegenwärtigen Zeit. Das muss beachtet werden. Aber Rüegg erzählt nicht die Geschichte der Neuen Linken, sondern er erklärt ihre Ideologie systematisch und erläutert sie an vielen Beispielen. Und diese Ideologie ist bis heute im Wesentlichen unverändert geblieben, wenn auch die Praxis, insbesondere aber die Sprache den Umständen angepasst und taktisch verändert wurde.

 

Die „Grosse Weigerung“

Das Grundkonzept der Neuen Linken ist die „Grosse Weigerung“ (Marcuse) gegen die kapitalistische, bürgerliche Gesellschaft, in der alle dem System deiner technisch-rationalen, auf Produktionssteigerung bedachten Wirtschaft und einer fast alle Lebensbereiche umgreifenden, staatlichen Verwaltung unterworfen sind. Auf die Gefahr einer technisch-ökonomischen Gleichschaltung der Gesellschaft durch dieses System haben Herbert Marcuse und zuvor Max Horkheimer hingewiesen. Eine umfassende Darstellung müsste unter anderen auch Theodor W. Adorno, Ernst Bloch, Oskar Negt und Walter Benjamin mit einbeziehen. Die Neue Linke hat ihre Kritik an der bestehenden Gesellschaft aufgenommen. Die erstrebte neue Gesellschaft soll nicht mehr von der technischen Vernunft und ihren Prinzipien der Produktionssteigerung und der autoritären Kontrolle bestimmt werden, sondern von einer biologischen Grundlage, nämlich von einer sublimierten Erotik und Ästhetik: „Eine solche Veränderung wäre die „triebmässige“ Basis für die während der langen Geschichte der Klassengesellschaft blockierten Freiheit. (…) Die Rebellion hätte dann Wurzel gefasst in der wahren Natur des Individuums; und auf diesem neuen Boden würden die Rebellen ihre Ziele und die Strategie des politischen Kampfes neu definieren, in welchem allein die konkreten Ziele der Befreiung bestimmt werden können. Ist eine solche Veränderung in der „Natur“ des Menschen denkbar? Ich meine: Ja, denn der technische Fortschritt hat eine Stufe erreicht, auf dem die Realität nicht mehr vermittels des entnervenden Wettstreites um soziales Überlegen und Fortkommen definiert zu werden braucht.“[vii]

Andererseits betont Marcuse aber selbst, dass die „neue Sensibilität“, wie er die von der Triebnatur bestimmte Lebensweise bezeichnet, gerade eine höchst entwickelte Industrie zur Voraussetzung hat, um das von den Zwängen des Existenzkampfs befreite Leben wirklich zu ermöglichen. Und über diesen Widerspruch ist die Neue Linke nie hinausgekommen. Anfänglich, in den sechziger und siebziger Jahren, als man zum „Ausstieg“ aus der Sklaverei der industriellen Produktionsweisen aufrief, gab es tatsächlich viele „Aussteiger“, wie die „Stadtindianer“, „Mescalero“, „Tunix“, „Sponti“ und andere, ferner Alternativbewegungen und Bürgerinitiativen. Aber diese verschwanden nach einiger Zeit.

In den siebziger Jahren wurde dann vereinzelt die „Autonomie“ als Weg verkündet, die globale Gleichschaltung aufzuhalten. „Gleichheit vor dem Gesetz, predigt die bürgerliche Gesellschaft und hält sich nicht daran. Den Egalitarismus als soziales Ziel preisen die Revolutionäre – aber ihr Traum hat sich nirgends verwirklicht, nicht einmal in China. Gemeinsam sind wir stark – riefen die Jugendlichen der sechziger Jahre bis zu dem Augenblick, wo ihnen ihr weiblicher Teil dieselbe Parole ins verdutzte Gesicht schleuderte. Vielleicht war die Forderung nach Gleichheit einer der grössten Hemmschuhe in der Geschichte der Revolutionen? Denn bedeute sie nicht immer die Unterordnung aller gesellschaftlichen Schichten unter einen einzigen Protagonisten? Die Gleichmacherei der herrschenden Klasse geht der Einheit voraus. Aber in Wirklichkeit sind alle Menschen ungleich. Es wäre erschreckend, wenn es anders wäre.

Die Stunden der Nivellierung sind jedoch gezählt und der weltweite Aufstand heisst: Autonomie. Sie hat noch eine junge, aber sehr verheissungsvolle Geschichte. Eine ihrer Wurzeln finden wir im Antikolonialismus, dem gewaltsamen Herauslösen aus dem imperialistischen Weltzusammenhang. Dann im Regionalismus, als die Revolte ethnischer und kultureller Felder gegen die Allmacht der Nationalstaaten. Autonom werden bedeutet also sich herauslösen, sich trennen, abnabeln, herausschälen, und dann, entsprechend dem etymologischen Sinn, sich selbst den Namen geben, selbstherrlich sein, seine Wünsche an die erste Stelle setzen. Keiner findet heute seinen richtigen Namen vor. Er ist immer fremdbestimmt. Wir haben ein Zeit, wo man ihn erobern muss.“[viii]

Doch auch die Autonomie bleibt auf das Privatleben beschränkt. Die technisch-rationale Struktur der Industriegesellschaft und die immer umfassendere Kontrolle des Staates, gegen die sich die Neue Linke anfänglich richtete, sind nicht beseitig worden, sondern haben sich immer mehr verstärkt. Die Vertreter der Neuen Linken, die vor bald drei Jahrzehnten den Ausstieg und die Verweigerung predigten, sind auf dem langen Weg durch die Institutionen heute selber Mitglieder der Wirtschaft und der staatlichen Verwaltung, sitzen in den Behörden und Parlamente und sind selber Mitglieder der herrschenden Klasse geworden. Sie lehnen – zumindest vordergründig – den Staat nicht mehr ab, aber sie stehen, soweit sie das marxistische Denkfundament nicht verlassen haben, nicht auf einem sicheren, verlässlichen demokratischen Fundament: sie identifizieren sich nämlich, getreu ihrer dialektischen Geschichtsauffassung, nicht mit dem demokratischen Staat, seiner Verfassung und seinen Institutionen, sondern sie benutzen ihn im Sinne von Trotzkis „Doppelherrschaft“, um politische Ziele zu verwirklichen, die dessen Zerstörung voraussetzen. Das oben erwähnte Buch über „linke und alternative Ausgänge“ sah die Gefahr voraus: „Die Partei der politischen Verweigerung sieht sich auf einmal wieder mit Fragen der Politik konfrontiert, weil es um ihr Überleben geht, weil der Staat die Macht des subkulturellen Untergrundes erkannt hat. An diesem Punkt beginnt die Schwierigkeit. Lässt sich die Alternative wieder auf die Herausforderung des Staates ein, beginnt sie einen Diskurs über den Repressionszusammenhang, dann betritt sie wieder den Weg, den sie kaum verlassen hat, den der politischen Macht, des politischen Diskurses, des Zusammengehens. Sie korrumpiert sich, verlässt die Landschaft, aus der sie gerade ihre Macht dadurch zog, dass sie das Machtkalkül aufkündete. Sollte es so sein, dass der erneute Eintritt in die makropolitische Sphäre wirklich zur Aufgabe der Inhalte führt, dann ist in der Tat das Todesurteil über die Autonomie gesprochen: entweder austrocknen oder Erneuerung klassischer linker Politik, vielleicht noch in Form einer linkssozialistischen Partei.“[ix] Diese besorgte Überlegung über künftiges Verhalten war berechtigt. Die Autonomie in Staat und Wirtschaft weicht der schon von Marcuse vorausgesagten „nicht terroristischen ökonomisch-technischen Gleichschaltung“. Die Wirtschaft wird durch übernationale Institutionen wie das GATT oder durch internationale Abkommen gesteuert. Das Bankwesen löst sich mehr und mehr von der Verwurzelung in der Region oder im Land und wird ins internationale Bankwesen integriert. Die Mehrheit der europäischen Staaten gibt ihre Autonomie aus wirtschaftlichen Gründen auf, so dass die Gesetzgebung in Wirtschaft, Verkehr und anderen wichtigen Bereichen von Brüssel aus bestimmt wird. In der Kultur gilt beispielsweise die Musik von amerikanischen oder englischen Stil als zeitgemässer als die traditionelle „Volksmusik“. Und wer in politischen Diskussionen Begriffe wie Vaterland, Heimat, Familie und Tradition verwendet, wird leicht als rückständig angesehen.

 

Ursachen des politischen Scheiterns der 68er

Die vielleicht entscheidende Ursache, warum die Neue Linke in ihrer Revolte gegen das System der Industriegesellschaft und gegen die autoritäre Struktur des Staates zunächst scheiterte, ist der Umstand, dass ihre Alternativen durchwegs Utopien oder Visionen waren, nicht aber real gangbare Wege, wie diese Utopien, Visionen oder auch „Wünsche“ zu realisieren wären. (…)

 

[i] Horkheimer, Max: Sitzungsberichte der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Bd. XII, Nr. 4, S. 155
[ii] Horkheimer, Max: Die Sehnsucht nach dem ganz anderen, zit. Nach: Furche Stundenbuch 97, S.60
[iii] Marcuse, Herbert: Der eindimensionale Mensch, Zürich, (Ex Libris) 1967, S. 21
[iv] Ders., a.a.O., S. 23
[v] Marcuse, Herbert: Das Ende der Utopie, S. 35f.
[vi] Rüegg, Walter: Die konkrete Utopie. Absichten und Wirkungen der „Neuen Linken“; in: Der Johanniterorden in Württemberg, Nr. 57, Juni 1978
[vii] Marcuse, Herbert: Versuch über die Befreiung, S. 17
[viii] Rörtgen, H. und F. Rabe: Vulkantänze, Linke und alternative Ausgänge, München 1978, S. 20f.
[ix] Ders., a.a.O., S. 135

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