Eines der Sprachrohre der 68er in der Schweiz, die Pendlerzeitung 20min, fragte in einer August-Ausgabe (16.08.2010), ob denn Menschen treu sein können. „Studien“ zufolge sollen zwischen vierzig und sechzig Prozent der Menschen mindesten einmal fremdgehen. Das Resümee der degressiven 20min pseudo Indoktrinatoren ist: „(…) Treue ist also nichts anderes als ein romantisches Beziehungsideal, welches durch Kitschromane, Hollywoodfantasien und Schlagerschnulzen künstlich am Leben erhalten wird – und Paaren auf die Dauer das Zusammenleben zur Hölle macht.“ Unterdessen fordern Nachwuchssozialisten (Juso) der Schweiz eine Porno-Pflicht für alle Kinder ab 10 Jahren.

Es ist erstaunlich was dem, es lässt sich nicht anders formulieren, dummen Leser alles zum Frass vorgeworfen werden kann. Man will sich gar nicht vorstellen wie ein Mensch lebt, der solchen Schmarren in sein Denken übernimmt, glaubt und in seinem Leben umsetzt. Schon nur die Vorstellung zerreisst einem das vernünftige Herz. In unseren westlichen Gesellschaften wird die Nutzung des Verstandes bis ans Limit getrimmt. Auch können wir mit unserem physischen Körper unglaubliche Herausforderungen meistern. Doch die Aus- und Weiterbildung unsere emotionalen Aspekte und deren Meisterung fällt bisher eher mager aus. Dabei sollten wir alle möglichst früh lernen mit unseren Emotionen umzugehen. Immerhin sind sie in jedem von uns vorhanden und bestimmen unser alltägliches Lebens nachhaltig. In positiver und auch negativer Hinsicht.

Es ist nichts Neues, dass der Mensch primär von seinen Emotionen, seinen Gefühle, wir könnten auch sagen seinen Trieben gesteuert wird. Der Mensch mit seinen Instinkten ist wie die Tiere ein Triebwesen. Was im 21. Jh. als „progressive Moderne“ verkauft und hochstilisiert wird, ist in Wahrheit also so alt wie die Menschheit selbst. In der „oversexten but underfuckten“ Gesellschaft wird die unterwürfige Versklavung unter diese Triebe einfach zu einem hippen „seinem Herzen folgen“ umgelabelt, nur um sich anschliessend zu wundern warum eine solche Triebverabsolutierung ständig zu „lernen per Kopfanschlagen“ führt und damit eigentlich lediglich ein schlechtes Urteilsvermögen offenbart. Dieses „learning by Kopfanschlagen“ konnte musste Frau wohl in der Steinzeit noch wortwörtlich nehmen als der triebgesteuerte Mensch noch mit der Holzkeule unterwegs war und bei sexuellem Verlangen dem weiblichen Mensch eins über den Schädel zog damit der männliche Homo Sapiens oder Neandertaler das Weiblein in seine Höhle „verführen“ konnte. Kurz, so „progressiv“ sind also die heutige Spassgesellschaft und ihre Vertreter also gar nicht (…). Doch Ideologie macht halt hipp.

Spassgesellschafter sind immer wieder einmal „spontan verliebt“ (so rund 3 Monate – genau so lange dauert der chemische Prozess des „verliebt sein“ in unserem Körper etwa an) und finden zig Ausreden und Relativierungen, auch „wissenschaftlich gestützte Erklärungen“ genannt, warum man auch im 21. Jh. „egoistisch progressiv“ unkontrolliert seiner „animalischen Seite“ nachjagen soll. Ewig lockt der verbotene Apfel. Zurückhaltung, Beherrschung oder Vernunft ist alles (konservative) „Fremdbestimmung“ die abgelehnt werden muss – sagen linke Ideologen. Es verwundert daher nicht, wenn das Doktorspielchen-Team von 20min die Frage eines Teenagers nach der Definition von „Liebe“ schon einmal mit ein paar wirren Sätzen zum Thema verliebt sein (siehe oben), körperlicher Anziehung und natürlich einem Erguss zum Thema Sex beantwortet. Liebe, die grösste Kunst die es überhaupt auf der Welt gibt, wird bei einer Frage zum Thema Liebe einfach ausgeklammert. Man kann eben nicht weiter geben, was man selbst nicht kennt. Doch woher kommt diese Oberflächlichkeit? Woher diese eklatanten Wissenslücken? Und wo um alles in der Welt bleibt das, was uns zu einem echt progressiven Menschen macht, das Denken?

In einer oberflächlichen Welt in der Schein mehr zählt als Sein wird als prüde attackiert, wer vorehelichen Sexualverkehr oder Untreue nicht vorbehaltlos bejaht. Sex wird dann salonfähig, wo der Tatbestand der „Verführung von Minderjährigen“ aufgrund überschreiten der untersten Alterslimite nicht mehr vorliegt. Doch viele Menschen fühlen sich durchaus vom Sex-Business, wie es in billigen Filmen, Journalen und Gratis-Zeitungen durch Sex-Propaganda angepriesen wird, degoutiert und suchen den Weg vom Sex zur Liebe. Der linke Gutmenschen-Slogan „Make love, not war“, der das Tor zur „freien Liebe“ geöffnet hat, zieht bei vielen nicht mehr. Die Liebe soll wieder „geheiligt“ werden, durch echte, geistige Hingabe. Liebe kann in einer Aufsplitterung in viele Einzelteile nicht wirklich glücklich und erfüllend gelebt werden, da immer die „Einheit Liebe“ fehlen wird (welche Sex erst zum unbeschreiblichen Wunder transformiert).

Die Linken bemerken, dass man ihrer kurzlebigen Zuhälter-Ideologie langsam aber sicher den Rücken kehrt. Daher muss eine zusätzliche Portion Verblendung gezündet werden bei der z.B. Oralsex plötzlich nichts mehr mit Sex zu tun haben soll (Danke, Clinton) oder Nachwuchslinke der Jungen-Sozialisten (Juso; ohne National-) in der Schweiz schon länger eine Porno-Pflicht für alle Kinder ab 10 fordern… Der linke Katechismus argumentiert im Grossen und Ganzen, dass Sex in den meisten Ausprägungen nicht bestraft wird, folglich ist er erlaubt und das sollte nach linkem Verständnis auch für alle völlig selbstverständlich sein. Woher stammt ein solch morbides Weltbild?

Professor Walter Rüegg, während der studentischen Unruhen der sechziger Jahre Dekan und Rektor an der Universität Frankfurt a. M., hat sich in einem Vortrag im Januar 1978 (Rüegg, Walter: Die konkrete Utopie. Absichten und Wirkungen der „Neuen Linken“; in: Der Johanniterorden in Württemberg, Nr. 57, Juni 1978) zu den vier Prinzipien der „konkreten Utopie“ der Neuen Linken aus der Sicht eines Mannes geäussert, der die 68er Revolte direkt und in vorderster Front miterlebt hat. Wir wollen uns in diesem Zusammenhang den Programmpunkt 4 genauer ansehen:

Programmpunkt 4: Autonomisierung des Individuums

Diese Verunsicherung (der Studierenden) wird unter dem vierten Prinzip, der Autonomisierung des Individuums und Freisetzung der schöpferischen Werte in einer geradezu perversen Weise auf die Spitze getrieben durch die Zerstörung des Schamgefühls in der Sexualkunde und im Literaturunterricht.

Das menschlich grundlegende Spannungsverhältnis von Geheimnis und Vertrauen wird systematisch zerstört, wenn Jungen und Mädchen gezwungen werden, sich gemeinsam der Scham im sexuellen Bereich zu entledigen. Einer der Führer der Studentenrevolte, Günter Amendt, hat bereits 1970 in seinem Buch „Sexfront“ die praktischen Schlussfolgerungen aus der politischen Bedeutung der Sexualaufklärung gezogen und mit einer teil pornographischen Aufklärung zugleich die Zerstörung der Familie und der herrschenden Moral, wie zum Beispiel des Inzesttabus zwischen Vater und Tochter propagiert. Die Neue Linke hat dabei Theorien des marxistischen Psychoanalytikers der zwanziger Jahre, Wilhelm Reich, übernommen, welcher die Befreiung der Sexualität als ein politisches Mittel zur Realisierung einer kommunistischen Idealgesellschaft durch Zerstörung von Ehe, Familie, Kirche und bürgerlicher Schule entwickelt. Der wegen seiner Unterstützung von Ulrike Meinhof bekannt gewordene Hannoveraner Psychologie-Professor Peter Brückner bezeichnet mit unübertreffbaren Zynismus als einen der grossen Vorteile früher sexueller Aufklärung, dass die Frustrationen, die daraus erfolgen müssen, revolutionäre Ansprüche motivieren, auf jeden Fall solche junge Menschen mobilisierbar machen.

Auch hier zeigt sich also, dass die Autonomisierung des Kindes nicht grössere Selbstbestimmung, sondern bessere Manipulierbarkeit durch neulinke Revolutionäre bewirken soll und, wie die letzten Jahre zeigen, auch bewirkt. (…)

In diesen Zusammenhang gehört auch die Verharmlosung des Drogenkonsums. In meiner Flugblattsammlung aus der Frankfurter Zeit findet sich ein solches vom Juni 1969, in dem neben dem mit Sichel und Joint geschnittenen Signet und dem Spruch „Ost und West an einem Joint“ zum Haschisch-Rauchen animiert wird mit der Begründung: „Glaubt nicht dem Ammenmärchen der bürgerlichen Presse.“

Neben diesen Formen der Emanzipation von kulturell überlieferten Verhaltensnormen ist last but not least die systematische Zerstörung der sprachlichen, rechtlichen und religiösen Normen zu erwähnen. Sprache, Recht und Religion werden als Ausdruck bestimmter Klassenlagen denunziert. An die Stelle der literarisch genormten Hochsprache tritt die Umgangssprach in ihren niedrigsten Formen der Fäkalsprache.

Wir müssen uns bewusst sein, dass wenn in der heutigen „Spassgesellschaft“ über Liebe und Sex gesprochen wird, wir vielfach mit linker Ideologie konfrontiert und vollgepumpt werden. Was nicht mit diesem linken Dogma übereinstimmt, wird dann von Links als „altmodisch“, „populistisch“ oder „sonst irgendetwas“ diffamiert. Wie das in einer durch den Sozialismus emotional gestörten Gesellschaft abläuft und funktioniert, konnte man bspw. bei der Causa Thilo Sarrazin miterleben. Dass sich die selbst ernannt „moralisch höherwertigen“ Linken in Sachen Emotionen inzwischen zu einer der abartigsten und degressivsten Schlag Menschen entwickelt haben, kümmert sie anscheinend wenig. Wen interessiert schon was in einem Menschen steckt, nicht?

Von neo-konservativer Position aus ist diese Argumentationen zum Thema Liebe und Sexualität klar falsch und massiv unvollständig. Nicht aus gesetzlichen Gründen – jeder Mensch kann und muss sogar (!) in seinem Leben frei entscheiden – sondern aus Gründen des „Psychoschutzes“. Wie sollen junge Menschen zu einer unbedingten ehelichen Treue noch fähig sein, wenn sie vor der Ehe einem zügellosen Sexualkonsum gehuldigt haben? Zudem schadet eine sexuelle Abstinenz bis zu einem gewissen Alter durchaus nicht. Wie sollen sich Menschen auf einen einzigen Partner beschränken können, wenn ihnen eine Vielfalt von Möglichkeiten geboten wird? Fakt ist, dass gerade durch die von Links verglorifizierte Ungebundenheit sexuellen Verhaltens Spannungen und Konflikte entstehen, an denen schwache Charaktere zerbrechen können. Fakt ist auch, dass die „freie Sexualität“ verbunden ist mit Abbau von Verantwortungsgefühl und Bindungsbereitschaft und in diesem Zusammenhang auch die Ausbreitung von Aids.

Trotz aller Proteste die einem dazu einfallen mögen ist doch eine Entwicklung klar: Die umfassende und völlige Freizügigkeit der sexuellen (Rück-)„Entfaltung“, das Recht „auf den eigenen Körper“, das Recht zu tun, was gerade „in“ ist und Spass macht – klingt alles suppi toll, nicht? – hat zu extremst perversen Exzessen geführt. Inzwischen gelten die unnatürlichsten Perversionen als „normal“. Die „moralische Messlatte“ wird ständig tiefer gelegt. Mittlerweile ist „normal“ als anstössig angesehen, als altmodisch. Wie bei den so genannten „Extremsportarten“ wird auch in der Sexualität stets ein grösserer „Kick“ gesucht.

Konkretes Beispiel: In diesem Zusammenhang entwickelt sich in Bezug auf Sexualstraftaten ein weltweites Netz als Kinderhandel und Kinderpornographiehandel. Die Perversionen sind geradezu unglaublich für jeden gesunden Menschenverstand. Natürlich ist nicht jeder Schwule Päderast. Doch den Sicherheitsbehörden werden aus dieser Szene schon seit Jahrzenten regelmässig Gewalttaten gegen Kinder gemeldet. Ob man damit einverstanden ist oder nicht, die Schwulenszene birgt in dieser Beziehung ein Gewaltpotential, welches beobachtet werden muss. Was tut die Politik? Sie verurteilt solche Hinweise von Fachleuten als „homophob“. Das Sexleben von ein paar wenigen ist also wichtiger als die Sicherheit von Kleinkindern…

Man sollte sich daher nicht von emotionalen Floskeln täuschen lassen: Was „gesellschaftlich anerkannt“ ist, bedeutet lediglich, dass eine genügend grossen Zahl an Menschen damit einverstanden ist. Dass ihr Streben auch vernünftig oder moralisch oder ethisch in Ordnung ist, bedeutet es noch lange nicht. Verschiedene, zumeist linke Parteien unterschiedlicher Länder brachten schon mehrfach auf, dass Sex mit Kindern oder den eigenen Verwandten künftig straffrei werden soll. Wo bitteschön soll das enden?

Die Spassgesellschaft und ihre Verfechter, machen es sich viel zu einfach: Sie wählen alle selbst nicht nur den einfachsten Weg der unterwürfigen Versklavung unter ihre eigenen Emotionen. Sie glauben sogar auch noch, dass sie mit einer hinterhältigen, (drohenden – wo ist der „peace“ geblieben?) und zutiefst vereinfachten Argumentation zum Thema Liebe und Sex jene Menschen erreicht können die selbst um ein vielfaches informierter, progressiver und stärker sind als sie selbst. Lediglich die schwächsten und verführbarsten einer Gesellschaft können mit solch fragwürdiger Sex-Indoktrination überhaupt erst erreicht werden. Warum eine solch sektiererische Manipulation nicht in den Massenblättern thematisiert wird, erübrigt sich an dieser Stelle (…). Doch die Menschen der Sexgesellschaft machen es sich nicht nur einfach, ihr Agieren ist für eine Gesellschaft auch sehr gefährlich: Es ist bspw. nicht in Ordnung, dass jeder tut, was ihm Spass macht. Es ist eben nicht „Privatsache“, sobald auch nur annähernd andere Menschen in ihrer Freiheit beeinträchtigt werden. Kinder müssen bereits vor solchem Denken geschützt werden und natürlich auch vor solchen Menschen. Dazu gehört eine wesentlich strengere Kontrolle aller Darstellungen von Sexualität und Pornographie. Also genau das konsequente Gegenteil von dem was linke Politik, ihrer ideologischen Grundlage entsprechend, dauernd fordert und fördert.

Wir schufen für diesen „sympathischen“, triebgesteurten Teil unserer Gesellschaft den Begriff der „Emotions-Zombies“. Emotions-Zombies (Zustand nach vollständiger Transformation und Unterwerfung unter die eigenen Emotionen) jagen, wie der Name impliziert, besessen ihren Emotionalen nach. Es ist der einzige Antrieb den sie kennen. Menschen die nicht von ihren Trieben versklavt sind, werden von Emotions-Zombies als anzugreifendes Opfer angesehen, das ebenfalls zu einem Emotions-Zombie mutiert werden oder aber als Gegner der eigenen Spezies vernichtet werden muss. Emotions-Zombies erscheinen immer auf der Höhe der Zeit, auf der Welle des Trends oder als Menschen die anscheinend alle zu Gott wurden. Da sie Emotionen über das Denken stellen sind auch ihre Entscheidungen zumeist völlig irrational blöd. Wer kennt sie nicht die Ratschläge wie „aufs Herz hören“ oder „höre auf deinen Bauch“ (oder die „optimale Sternen- und Horoskop-Konstellation“…); mal davon abgesehen, dass wir mit den Ohren hören und das Herz nicht „hören“ kann, sollten diese oberklugen „Lebensberater“ (Euro 10.- pro Minute bitte…) wenn schon zuerst den Begriff des Herzens klar definieren (unsere Wünsche, Bedürfnisse, Willen etc.).

Sind die intelligenzfreien Entscheidungen der Emotions-Zombies einmal getroffen, ist es eine wahre Freude den folgenden Handlungen zuzusehen. Zwanghafte Freude, krampfhaftes Rumstampfen (wie kleine Kinder) oder Unterleib gesteuerte Zuckungen gehören zur Normalität. Und da die Emotions-Zombies selten etwas dazu lernen, verwandeln sich diese Handlungen in Gewohnheiten, formen so den Charakter eines Menschen und verbannen ihn ist Tal der Zombies als unvermeidliches Schicksal (Endzustand).

Die Abwehr von Emotions-Zombies ist relativ einfach und erfolgt über die Denk-Schiene. Emotions-Zombies hassen das Licht der sachlichen Erkenntnis. Ihr Verhalten ist emotional und daher irrational und inkongruent. Das Denken ist zudem der Punkt für den Gegenangriff: mit Worten können die Emotions-Zombies nicht nur vertrieben werden, sondern auch verändert und mit Vorsicht (und auf eigene Verantwortung) „gesteuert“ werden, denn Worte sind es die unser Denken formen und das Denken wiederum hat direkten Einfluss auf unsere Emotionen. Der Berühmte „Denk“-Lehrer Edward de Bono sagt in einem seiner unzähligen Bücher zum Thema Denken:

„Wir müssen Emotionen, Gefühlen und Werten den richtigen Stellenwert zuteilen. Letztendlich fällt ihnen beim Denken die wichtigste Aufgabe zu – jedoch nur dann, wenn sie am Ende des Denkvorgans eingesetzt werden und nicht am Anfang.“

Die Konsequenzen dieser Intelligenzfreien, bildlich dargestellten linken Chaostheorie zerrüttet inzwischen das ganze Fundament unserer Gesellschaften und endet in sogenannter Drogenliberalisierung und Ausbreitung der Drogensucht, im rapiden Zerfall ethischer Normen, in Brutalisierung der Gesellschaft und der Zunahme von Gewaltverbrechen, in zunehmendem Egoismus und damit wachsender Rücksichtlosigkeit. Denn anders als Trilling, der für eine erfolgreiche Gesellschaftsordnung Würde und Verantwortung als Voraussetzungen sah, sieht links im Chaos die Grundlage für ihr Gesellschaftsmodell Utopia. Daher will Links auch immer früher Zugriff auf unsere Kinder haben (inzwischen gibt es Vorschläge Kinder ab 2 in Kindergärten zu kriegen). Die ersten vier Jahre eines Kindes, sagen Fachleute, sind mitunter die wichtigsten eines ganzen Menschenlebens. Kann Links an Zweijährigen rummanipulieren (und viele wollen das wortwörtlich…), steigt die Rate an Emotions-Zombies innerhalb einer Gesellschaft exponentiell an und Utopia rückt mit noch grösseren Schritten in die Nähe (siehe hierzu auch nocheinmal Analyse von Professor Walter Rüegg). Dagegen müssen Kritiker also mit aller Härte vorgehen.

Die Emotions-Zombies mögen friedlich daher kommen, doch das Ergebnis ihres Treibens ist eine Welt des blanken Horrors. Dies haben die zu vielen sozialistischen Experimente die alle in Niedergang, Krieg und Versagen geendet haben historisch genug deutlich belegt. Diesem linken Horror können nur echte Helden Widerstand leisten. Der Jude Ben Soma formulierte es einst so: „Wer ist ein Held? – Der seine Leidenschaft (Trieb) bezwingt.“ Das ist wahrlich „progressive“ Menschkeit.

Es sollte in den paar Zeilen klar geworden sein, dass wenn wir unsere Leidenschaften bezwingen, wir nicht nur vor den zerstörerische Einflüssen von Links gewappnet sind, wir haben damit auch die Möglichkeit das linke Dogma in seinen Grundfesten zu zerstören. Auch sind wir dadurch befähigt die Emotions-Zombies vom linken Einflussbereich ins Leben zurückzuholen. Liebe und auch das Leben der einzelnen Emotions-Zombies ist viel zu wichtig als dass wir sie dem linken Dogma überlassen sollten. Selbst wenn wir dafür hin und wieder unsere starken und sicheren Refugien verlassen müssen um das Gegenmittel zu verteilen und einzuimpfen. Schliesslich muss jemand weiterhin vernünftigen Sinn reden, selbst dann, wenn grandiose Sinnlosigkeit in bestimmten „Zeitungen“ momentan äusserst populär zu sein scheint. Oder mit Sun Tzu zu sprechen: Kenne dich selbst und lass dich von den Rattenfängern nicht für emotional ungebildet verkaufen! 😉

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